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Nachhaltiger Konsum ist ein Konsum im Sinne der nachhaltigen Entwicklung, d. h. die heutigen Bedürfnisse werden befriedigt, ohne dass dabei die Fähigkeit der zukünftigen Generationen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, beeinträchtigt wird. Ein verantwortungsvoller Konsum bedeutet, auf Verhaltensweisen zu setzen, welche Energie sparen und die natürlichen Ressourcen erhalten. Der Konsument beachtet auch die sozialen Bedingungen, unter denen ein Produkt hergestellt oder eine Dienstleistung erbracht wird.
Rolle der Information und des Marktes
Eine gute Information ist für die Umsetzung eines nachhaltigen Konsums unabdingbar: Die Menschen müssen für die Auswirkungen ihres Konsumverhaltens sensibilisiert werden und über die Informationen verfügen, die einen fundierten Kaufentscheid ermöglichen. Ausserdem muss der Markt Güter und Dienstleistungen anbieten, welche den Kriterien der nachhaltigen Entwicklung entsprechen.
Strategie des Bundesrates im Bereich der nachhaltigen Entwicklung
Das BFK beteiligt sich an der Umsetzung der Strategie des Bundesrates im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Es nimmt an den Sitzungen des Interdepartementalen Aus-schusses Nachhaltige Entwicklung teil und beteiligt sich am in der Bundesverwaltung eingerichteten Netzwerk für die Einführung einer integrierten Produktpolitik. Eine solche Politik bezweckt die Verlagerung der Nachfrage zu Produkten, welche anspruchsvollen ökonomischen, ökologischen und sozialen Normen entsprechen. Dabei ist dafür zu sorgen, dass diese Produkte und Dienstleistungen die Anforderungen während ihres ganzen Lebenszyklus erfüllen (Planungs-, Herstellungs-, Verwendungs- und Entsorgungsphase).
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